Gisela Benjamin Jürgen Erich

Winter am Hochkönig

Auf der Suche nach einem für uns neuen Skigebiet stießen wir (Gisela und Erich) auf den Hochkönig. Bald fanden wir auch ein passendes Hotel gleich neben der Piste sowie mit naher Loipe.

Drei Tage Skifahren

Nach einer problemlosen Fahrt mit einer Kaffeepause in Liezen erreichten wir am Nachmittag unser Quartier in Dienten. Es liegt etwas außerhalb des Ortes, aber direkt an der Piste. Gleich am ersten Tag erkundeten wir das schöne Hotel und genossen Sauna und Dampfbad im großen Wellnessbereich.

Die nächsten zwei Tage und der letzte Urlaubstag standen ganz im Zeichen des alpinen Skilaufs. Bei tiefblauem und meist wolkenlosem Himmel lernten wir das gesamte Skigebiet Hochkönig kennen. Dazu eignet sich die Königstour, die gut ausgeschildert durch das gesamte Gebiet führt. Die meisten Pisten waren in einem sehr guten Zustand, nur an den Südhängen wurde es merklich weicher und die eine oder andere Piste war teilweise recht eisig.

Nach dem Pistenspaß gab es täglich Entspannung im Wellness- und Poolbereich des Hotels. Gut erholt ging es dann zum leckeren Abendessen.

Ein Tag Langlauf

Seit vielen Jahren wollten wir Langlaufen ausprobieren. Dieses Jahr war es endlich soweit. Schon auf der Anreise liehen wir uns in einem Sportgeschäft die nötige Ausrüstung aus. Am vierten Tag wagten wir uns endlich auf die nahe gelegene Dacheggloipe. Die ersten Schwierigkeiten hatten wir mit der Bindung. Nach langem Ausprobieren standen wir endlich auf den Skiern und es konnte losgehen.

So schnell konnten wir gar nicht schauen und schon lagen wir auf dem Hinterteil. Die Langlaufski gleiten wirklich sehr gut. Naja, nachdem wir uns ein wenig daran gewöhnt hatten, bekamen wir das Gleichgewicht einigermaßen in den Griff und wir fuhren die ersten Meter auf der Loipe bis - ja bis zum ersten Gefälle. Wir versuchten zu bremsen, aber nachdem das kolossal daneben ging, bremsten wir auf die harte Tour – also im Schnee. Das war für uns eine Lehre, die nächsten Hänge sind wir dann etwas vorsichtiger angegangen oder haben sie sogar ganz ohne Ski bewältigt.

Nach diesen Anfangsschwierigkeiten wurde es besser (siehe Video nebenan) und wir schafften immerhin fünf Kilometer. Dann war es genug und wir spazierten zurück zum Hotel. Zusammenfassend waren wir uns einig, dass es eine interessante Erfahrung war, aber es vielleicht besser wäre, mit einem Trainer zu starten oder zumindest eine blaue (einfache) Loipe zu nehmen (leider war keine in der Nähe). Mal sehen, ob es eine Fortsetzung geben wird.

Zwei Tage Winterwandern

Am fünften Tag sollte eigentlich wieder Langlaufen auf dem Programm stehen, aber wir waren noch nicht fit genug von den Hoppalas auf der Loipe. Da wir aber nach unseren Erfahrungen mit dem Langlaufen beschlossen hatten, für diesen Urlaub darauf zu verzichten, nutzten wir diesen Tag für eine Winterwanderung.

Bei herrlichem Wetter spazierten wir zur wenige Kilometer entfernten Birgkarloipe am Dientner Sattel. Auf dem präparierten Winterwanderweg neben der Loipe drehten wir eine Runde durch die herrliche Winterlandschaft.

Am sechsten Tag war das Wetter stark bewölkt. Wir entschlossen uns zu einer Wanderung in das Dorf Dienten sowie zu einer kurzen Rodelpartie beim Hotel (siehe Video).

Resümee und Heimfahrt

Nach einer Woche ging ein wunderschöner Winterurlaub mit herrlichem Wetter (bis auf einen Tag blauer, meist wolkenloser Himmel) zu Ende. Das Hotel hat uns in jeder Hinsicht verwöhnt. Auch die Pisten waren perfekt. Nur die Langlaufversuche gestalteten sich eher durchwachsen. Die Heimreise verlief mit einer Pause in Leoben wieder problemlos und weitgehend staufrei.

Übersichtskarte

Legende: Zoom mit Mausrad

[Start] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutz] [Links] Autor: Erich, 22.02.2025